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Gero Kurtz
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Meine persönlichen Erfahrungen mit Autogas Teil 1

Meine persönliche Erfahrungen in chronologischer Reihenfolge

Ich habe meinen Mitsubishi Colt im Oktober 2006 auf Autogas umrüsten lassen. Da war das Auto etwa ein halbes Jahr alt. Die Umrüstung lief über meine Mitsubishi Werkstatt, die alle erforderlichen Maßnahmen dafür durchführte. Ein Problem war, dass es zu diesem Zeitpunkt eine enorm große Nachfrage an Autogasanlagen gab und die Firma Tartarini nicht so schnell liefern konnte. Eine andere Firma wollte ich nicht nehmen, da die Mitsubishi Zentrale mir diese Firma als Partner genannt hatte. So hatte ich Sorgen, meine Garantie zu verlieren, falls ich eine andere Gasanlage einbauen würde. Es hat dann aber doch noch geklappt. Die Kunden nach mir hatten schon Wartezeiten von mehreren Monaten. Die Umrüstzeit betrug ein paar Tage und die Kosten beliefen sich auf 2.584 €. Das Fahrverhalten des Fahrzeugs war beim Fahren mit Gas in Ordnung. Bemerkenswerte Leistungseinbußen konnte ich nicht feststellen. Aber dafür war der Mehrverbrauch höher als von mir kalkuliert. Rechnete ich mir einem Mehrverbrauch von 20% lag er doch bei 30%. Nach einem halben Jahr habe ich das Auto dann noch einmal einstellen lassen, jedoch ist der Mehrverbrauch von 30% geblieben. Dieser entspricht einem Mittelwert aus den einzelnen Tankvorgängen. Aus einem einzelnen Tankvorgang kann man auf dem Verbrauch noch nicht schließen. Die getankte Gasmenge ist nicht immer gleich, weil die Tankstellenbetreiber das Gas mit unterschiedlichen Drücken in den Tank pressen. Tankt man unterschiedliche Zusammensetzungen, hat das ebenfalls großen Einfluss auf den Verbrauch. Im Sommer ist der Betrieb problemlos. Im Winter hatte ich oft die Schwierigkeit, dass der Motor an der Ampel ausgeht. Besonders dann, wenn die Automatik gerade auf Gas umgeschaltet hat. Bei höheren Temperaturen ist dann alles wieder in Ordnung gewesen. Über die gefahrenen Kilometer und das getankte Gas führe ich genau Buch und berechne immer die amortisierten Kosten. Dabei war ich von einer Kostenamortisation innerhalb von fünf Jahren ausgegangen, bei einer jährlichen Fahrleistung von 30.000 km. Als Referenzwerte habe ich den durchschnittlichen Benzinverbrauch (selbst ermittelt) genommen und daraus den Bedarf an normalem Kraftstoff zu den am Tanktag gültigen Preisen ermittelt. Diesen habe ich zum getankten Autogas ins Verhältnis gesetzt, um die Ersparnis zu ermitteln. Nach dem derzeitigem Stand, werden sich die Kosten erst nach 7 Jahren amortisiert haben. Das liegt zum einen an dem höheren Verbrauch als ich ihn kalkuliert habe, sowie an den gefahrenen Kilometern. Angesetzt hatte ich 30.000, wirklich gefahren bin ich jedoch nur ca. 15.000 km.  Achten sollte man auf jeden Fall auch darauf, was die Zulassungsstelle in die Kraftfahrzeugpapiere schreibt. Dort muss auf jeden Fall in Ziffer P.3 Benzin/Flüssiggas stehen. Bei mir hatte man „Vielstoff“ eingetragen und dadurch hat mir das Finanzamt die Kraftfahrzeugsteuer in der Höhe von Dieselfahrzeugen in Rechnung gestellt. Und die ist bekanntlich sehr hoch geworden. Also um Ärger zu vermeiden, unbedingt die Fahrzeugpapiere nach der Eintragung kontrollieren und ganz besonders den Bescheid vom Finanzamt.

Es ist nicht alles Gold was glänzt oder was gerne verschwiegen wird

Dezember 2006: Der Einbau meiner Gasanlage ist nun etwa 1 Jahr und zwei Monate her. Eines Tages bemerkte ich, dass die Motormanagementlampe leuchtet. Der Tag war ein feuchter Wintertag und ich habe mir nicht viel dabei gedacht. Vielleicht war die Feuchtigkeit daran schuld. Ich bin aber in die Werkstatt gefahren, wo man mir sagte, es habe eine Fehlzündung im 4. Zylinder gegeben. Falls es wieder auftritt, soll ich noch einmal kommen. Irgendwie muss es ja eine Ursache haben. Und wirklich, einige Zeit später leuchtete wieder die Motorlampe auf. Jetzt versuchte man der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Dafür blieb das Auto einige Tage in der Werkstatt. Das Ergebnis der Forschungen übertraf meine kühnsten Vorstellungen. Das Autogas hat nämlich nicht nur positive Seiten. Diese liest man ja überall, aber nicht die negativen, welche auftreten können. Nun gut, wenn man ganz genau sucht, findet man auch kritische Erfahrungsberichte, die man aber übersieht, weil man anfangs durch die rosarote Brille schaut. Also die Motorleuchte ging deshalb an, weil das Ventilspiel am Motor weg war. LPG hat nämlich eine Oktanzahl von 110 und verbrennt viel heißer als normaler Kraftstoff. Die Ventile im Auto sind aber nur für den normalen Kraftstoff ausgelegt. Benzin enthält verschiedene Additive, welche dem Verschleiß und der Reinigung dienen. LPG hat diese Zusätze aber nicht. Es kann durch die höheren Verbrennungstemperaturen und die mangelnde Schmierung durch die fehlenden Additive zu einem Verschleiß der Ventilsitze kommen. Die Folgen können sehr teuer werden. Das geringste Übel ist es noch wenn nur der Zylinderkopf getauscht werden muss, schlimmer ist es wenn das gebrochene Auslassventil den Kolben oder den Zylinderblock beschädigt. Ich habe in verschiedenen Foren von Fällen gelesen, welche den gesamten Motorblock erneuern mussten, Kosten so um die 3.000 €. Mit gehärteten Ventilsitzen hat man wohl bessere Karten, aber ganz sind diese auch nicht gegen den Verschleiß mit Autogas immun. Bei mir wurde es ja noch rechtzeitig entdeckt, wurde trotzdem aber eine schwierige Prozedur, welche über eine Woche gedauert hat. Nach Angaben des Herstellers sollte das Ventilspiel vergrößert werden (was bei Mitsubishi recht kompliziert ist, da alles auseinander gebaut werden muss), zudem wurde für die zusätzliche Schmierung eine Flash-Lube Anlage eingebaut.

Was ist Flash-Lube (Valve Saver Fluid)?

Flash-Lube ist ein Additiv welches von einer australischen Firma produziert wird. Es soll die negativen  Seiten des Autogasbetriebes ausgleichen. Der Einsatz und Einbau ist recht einfach. Die Anlage kostet rund 100 Euro. Ist wie ein Tropf im Krankenhaus. Aus einem Vorratsbehälter tropft das Additiv in einen Schlauch und wird dann mit angesaugt und kann seine guten Eigenschaften ausspielen. Nach Angaben des Herstellers werden Ventilsitzablagerungen verringert und gereinigt. Dadurch werden Verklebungen vermieden und Vorentflammungen vorgebeugt. Das Additiv muss regelmäßig vom Autofahrer nachgefüllt werden. Kaufen kann man es an gut geführten Gastankstellen oder auch im Fachhandel oder bei Amazon.  Ein Liter kostet etwa 15 Euro. Der Verbrauch ist eher gering. Für japanische Wagen ist Flash-Lube (Valve Saver Fluid) eigentlich Pflicht. Für andere mit gehärteten Ventilsitzen wie z.B. BMW nicht. Allerdings sollte man immer beim Autohersteller nachfragen. Auch später mal immer wieder anfragen, ob sich die Haltung zum Autogas verändert hat. Mitsubishi hat für einige Autotypen Autogas ganz verboten und für den Colt Flash-Lube zwingend vorgeschrieben. Das sollte man unbedingt beachten, damit eventuelle Garantieansprüche nicht verloren gehen. Außerdem sollte man von Zeit zu Zeit das Ventilspiel überprüfen lassen. Sicher ist Sicher. Von gebrauchten Autogasfahrzeugen würde ich die Finger lassen.

Hier nochmal die wichtigsten Informationen zu Flash-Lube:

Was ist FlashLube?  Das ist ein Additiv, welches dem Kraftstoff zugesetzt wird. Wer produziert Flash-Lube? Flashlube wird von der australischen Firmengruppe Don-Kyatt hergestellt. Diese Firma wurde am 20. November 1969 von Frank Hutchinson und Don Kyatt als Reseller für Automobil- Ersatzteile gegründet. Das private Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter in 9 Niederlassungen in Australien und Neuseeland. 1998 begann die Firma GMS aus den Niederlanden mit der Don-Kyatt Group zusammen zu arbeiten. GMS ist ein großer Händler mit Autoersatzteilen. In dieser Zeit wuchs die Nachfrage an hochwertigen Schmierstoffen stark an. Aus diesem Grunde wurde die Firma GMS zum europäischen Vertreter und exklusiven Partner von Don Kyatt zum Vertrieb von Flashlube in Europa. Die Firma GMS stellt selbst umfangreiche Autogasteile und Zubehör her. Sie wurde im Jahre 1978 gegründet und ist heute ein bedeutendes Unternehmen für die Herstellung und den Vertrieb von Flüssiggaskomponenten. Die Geschichte von Flashlube: Im Jahre 1980 entwickelt ein deutscher Wissenschaftler namens Wolfgang Kluenner Flashlube in Melbourne, Australien. Wolfgang war ein CSIRO (Australian Commonwealth Scientific and Research Organisation) Wissenschaftler und arbeitete an der Monash University. Er erkannte das Problem mit dem Ventilsitz in Gas betriebenen Fahrzeuge und suchte nach einer Lösung. Die Antwort war die Valve Saver Kit und sein speziell entwickeltes Valve Saver Fluid. 1995 wurde die Flashlube Pty Limited gegründet um die Technologie weltweit zu verbreiten. Die Verbleiung von Benzin ging in den letzten Jahren immer weiter zurück und so wurde gerade für den Betrieb von Oldtimern Alternativen benötigt. So fand Flashlube schnell Verbreitung als Bleiersatzadditiv. Die Dieselfahrzeuge waren ebenfalls betroffen, als die Industrie auf Dieselkraftstoffe mit einem niedrigen Schwefelgehalt umstellte. Dies war zwar ökologisch vorteilhaft, nicht aber für ältere Dieselfahrzeuge. Deshalb wurde nach langer und aufwendiger Forschung der Flashlube Diesel Conditioner in den Markt eingeführt. Für die Leistung ohne Schwefel zu Schmieren wie ein Diesel mit Schwefel wurde 2005 von der Australian Automotive Aftermarket Association der Gold Award verliehen. Zusammensetzung von Flashlube: Laut Sicherheitsdatenblatt enthält Flashlube: Stark raffinierte Basisöle und Additive enthaltendes Gemisch Isooktanol 5 – 10 % Xn; R 20-36/37/38 Terpentinersatz 5 - 10 % Xn; R 65-66 Kaliumcarboxylat 2,5 – 5 % Xi; R 36/38 Straight-Run-Kerosin 1 – 2,4 % Xn, N; R 10-51/53- 65-66-67 Gefährlichkeit: Nicht als gefährlich klassifiziert. Wo kann man Flashlube kaufen? Viele Gasumrüster und auch Gastankstellen bieten Flashlube gleich mit zum Kauf an. Als Alternative dazu kann man natürlich Flashlube auch bei anderen Anbietern, z. B. bei Ebay kaufen oder Amazon. Sollte man dort aber lieber beim Händler des Vertrauens tun, damit sich im Kanister zum Schluss auch wirklich Flashlube darin befindet. Also lieber ein paar Euro mehr ausgeben, als sich eventuell durch gefälschtes Flashlube den Motor zu zerstören und dadurch horrende Kosten zu erzeugen.  Alternativen zu Flash Lube Zu Flashlube gibt es auch Alternativen von anderen Herstellern. Meist unter dem Namen Gas Lube zu finden. Nach Angaben der Verkäufer soll es angeblich von namhaften deutschen Herstellern stammen. Ob das wirklich so ist und die Qualität genauso hoch wie bei Flashlube ist kann ich nicht sagen. Wer es testen will, ich stelle mal hier einen Link zu Amazon rein.   Februar 2007: Nach ca. 45 Kilometer Autobahnfahrt gibt es einen Ruck und die Gasanlage fällt komplett aus. Kein einziges Licht leuchtet mehr. Ich war gerade auf dem Weg zum ADAC Sicherheits-Intensivtraining nach Linthe  (www.fahrsicherheit.de/linthe). Vorher hatte ich schon überlegt, ob die vielen Vollbremsungen usw. der empfindlichen Gasanlage nicht schaden könnten. Aber da sie schon vorher kaputt gegangen war, brauchte ich mir da ja keine Gedanken mehr zu machen. Als Ursache wurde eine kaputte Einlassdüse (ich hoffe ich habe das heute in der Werkstatt richtig verstanden) ermittelt. Diese wurde ersetzt. Außerdem wurde der Filter gewechselt. Die Gasanlage hat nämlich einen Filter der regelmäßig alle 20.000 km gewechselt werden muss. Zudem sagte man mir, ich soll besseres Gas tanken (95% Propan), da die Ablagerungen ungewöhnlich hoch waren. Als wenn man das dem Gas ansieht ob es gut oder schlecht ist. Aber meine Gastankstelle hatte mich auch schon gewarnt in Polen Gas zu tanken, da dort die Qualität nicht gut sei. Aber da war ich nie gewesen und mein Gas habe ich nur immer an zwei Tankstellen erworben, eine in Berlin und die andere in Rostock. Seit März 2007: Meine Motorkontrollleuchte fängt ständig an zu leuchten. Vor der großen Reparatur hatte ich nie solche Probleme. Bei einem Stopp an meiner Stammtankstelle in Berlin-Marzahn sagte der Tankwart, vielleicht ist das Flash-Lube zu hoch eingestellt. Bei einer Kontrolle stellen wir fest, dass sich im Leerlauf kein einziger Tropfen zeigte. Sonst hatte ich immer kontrolliert, aber in der letzten Zeit hatte ich es vernachlässigt. Er meinte es müssen so etwa 4-6 Tropfen pro Minute kommen und so haben wir es dann auch eingestellt. Von nun an kontrolliere ich wieder regelmäßig. Anscheinend verstellt sich der Tropf mit der Zeit von alleine (Temperaturunterschiede, schlechte Straßen). Nach der Anleitung von Flash-Lube soll man mit 12 Tropfen pro Minute anfangen und dann langsam weniger einstellen. Die Mindestmenge ist 1 ml Flash-Lube auf 1 Liter Kraftstoff. Bei der Werkstatt beruhigte man mich. Es handelte sich um einen Strömungsabriss. Ich soll mir keine Gedanken machen. Doch wenig später trat der Fehler wieder auf. Bei der Jahreshauptuntersuchung wurde das Ventilspiel geprüft und zum Glück war alles in Ordnung. Die Fehleranzeige wurde wieder gelöscht. Die Gasanlage neu einstellen wollte man nicht. Allerdings tritt der Fehler immer wieder auf und geht mir auf die Nerven. Auch wenn der Fehler harmlos ist. Juli 2007: Derzeit ist die Motorkontrollleuchte aus. Ich hoffe das bleibt auch so. Um Gas zu sparen fahre ich jetzt auf der Autobahn nicht mehr so schnell. Wenn  man Zeit hat, kommt man auch gut mit 120 km/h ans Ziel mit erheblich weniger Verbrauch. Beim letzten Gas-Tankstopp wies mich mein Tankwart darauf hin, dass mein Auspuff hinten ungewöhnlich schwarz wäre. Normalerweise ist er bei Gasfahrern immer recht blank. Nun werde ich ihn mal putzen und sehen, ob er wieder verrußt. Januar 2008: Ich habe mir einen 5 Liter Kanister Flash-Lube bei eBay für 42 Euro gekauft. Damit sollte ich für die restliche Laufzeit des Autos versorgt sein. Kleinere Mengen waren einfach unwirtschaftlich.     Das Problem mit der Motorkontrollleuchte besteht immer noch. Mittlerweile leuchtet sie ständig. Nervig ist auch der Warnton, welcher sich öfters wiederholt. Ich will damit mal im Frühjahr zu einem Spezialisten fahren. Falls etwas anderes am Motor ist, dann würde ich es ja nicht mitbekommen und der Motor dadurch eventuell bleibende bzw. teure Schäden davon tragen. Sommer 2008: Das Problem mit der Motorkontrollleuchte ist geringer geworden. Leuchtet nicht mehr ganz so oft. Vielleicht liegt es auch an der Witterung. Winter 2008/2009: Jetzt leuchtet die Motorkontrollleuchte wieder mehr. Fast jedes Mal wenn ich nach Hause an die Küste fahre passiert es auf der Rückfahrt. Zum Anfang nahm ich an, es liegt eventuell an der Qualität des Gases, welches ich in Rostock tanke. Die Qualität des Gases ist ja nicht immer gleich und ich wurde ja schon darauf hingewiesen, dass die Ablagerungen in meinem Filter besonders hoch waren. Jetzt bin ich aber eher der Meinung, dass es an der Witterung liegt. Tritt nämlich immer dann auf, wenn es am Vortag geregnet hat und feucht war. Nervig ist ja nicht das Leuchten der Lampe, sondern der Warnton der ertönt, wenn man langsam fährt. Ich habe mir schon überlegt ein Diagnosegerät zu kaufen, damit ich den Fehler überprüfen und selbst zurück stellen kann. In der Werkstatt wurde mir versichert, dass der Fehler keine schädlichen Auswirkungen hat. So ein Diagnosegerät gibt es zum Beispiel bei Amazon. Der Tankwart hier in Berlin erzählte mir im letzten Jahr, dass es auch ein Gerät gibt, was die Ausgabe des entsprechenden Fehlercodes unterdrückt. Mai 2009: Ich habe mir einen neuen 5 Liter Kanister Flash-Lube gekauft. Hat doch nicht so lange gehalten wie ich dachte. Das liegt auch daran, dass die Tropfmenge recht oft variiert. man muss also regelmäßig kontrollieren. Oft hatte sich die Schraube von alleine festgezogen und es kam überhaupt kein Flash-Lube mehr heraus. Manchmal aber eben auch zuviel und ich sage mir lieber zuviel Flash-Lube verbrauchen und ein wenig mehr bezahlen, als zu wenig und eine Verhärtung der Ventilsitze riskieren, welche dann sehr teuer wird. Habe auch festgestellt dass der Preis dafür gestiegen ist. Allerdings habe ich bei eBay auch ein Produkt eines alternativen Herstellers gesehen, was preiswerter als das Original war. Ich habe mich allerdings dann trotzdem für das Original entschieden, April 2009: Werkstattdurchsicht. Alles in Ordnung. Der Filter wurde gewechselt. Das Ventilspiel wurde geprüft und war, dem Himmel sei Dank, in Ordnung. Juni 2009: Der Gasverbrauch bei den letzten Fahrten ist auf 40% angestiegen. Eigentlich seit der letzten Durchsicht bei der Werkstatt.  Ich werde das mal weiter beobachten. Vielleicht bin ich ja auch die letzten Male einfach zu schnell gefahren.   Januar 2010: Beim Winterwetter fahre ich lieber nicht mit Autogas. Eines schönen Tages sprang mein Auto fast gar nicht mehr an. An der Batterie lag es nicht. In der Werkstatt stellte man mehrere Fehlermeldungen fest und spielte mir eine neue Software drauf, die bestimmte Fehler ignoriert. Hinweis: Mit dem Autogas könnte es jetzt Schwierigkeiten geben, da beide Steuergeräte auf einander abgestimmt sein müssen. Mal sehen ob das stimmt. Wenn ja dann muss bei der großen Durchsicht und TÜV im März die Gasanlage neu eingestellt werden. Verbraucht ja ohnehin zuviel Gas. Februar 2010: Die neu aufgespielte Software hat wohl keinen Einfluss auf den Gasbetrieb. März 2010: Es nervt mich immer, dass man nie genau weiß, ob das Flash-Lube Kit auch wirklich funktioniert. Man muss immer vor Fahrtantritt überprüfen, ob der Tropfer auch tropft und im Schauglas sich etwas verändert. Schon oft habe ich es erlebt, dass anscheinend durch Temperaturveränderungen, Vibration oder andere Einflüsse der Regler sich verstellt und entweder zu viel, zu wenig oder gar nichts aus dem Tropfer  fließt. Die Folgen bei zu viel: Die Kosten erhöhen sich, die Folgen bei zu wenig oder nichts: man riskiert dass das Ventilspiel nicht mehr stimmt und eine sehr kostspielige Reparatur fällig wird. Also habe ich mir das FlashLube Electronic Valve Saver Kit gekauft. Dieses Kit hat mich 111 € gekostet. Dazu kommt der Einbau in Höhe von etwa 100 € dazu. Ich hoffe der Einbau rentiert sich.

Was ist das FlashLube Electronic Valve Saver Kit?

Das Neue an dieser Dosierungseinheit für Flash Lube ist, dass man die Menge nicht mehr manuell einstellen muss. Auch entfällt  die Kontrolle, ob der Inhalt des Tanks eventuell leergetropft ist. Dafür gibt es eine Lampe, welche am Armaturenbrett aufleuchtet. Am Kit wird der Motortyp einmalig eingestellt und ab da übernimmt die Elektronik alles weitere. Das Kit scheint zu funktionieren, obgleich auch nicht alles Gold was glänzt. Mich stört zum Beispiel, dass man nicht erkennen kann, wie viel Flash Lube sich im Kit befindet. Die Wände sind fast undurchsichtig, so dass der Füllstand nicht richtig erkennbar ist. Auch hier gibt es ein Schauglas, was aber bedeutend kleiner ist und auch schlecht zu erkennen. Also am besten dem lieben Gott vertrauen, dass alles korrekt funktioniert. Hier noch ein paar Fotos vom FlashLube Electronic Valve Saver Kit:               Auf dem ersten Foto und dem zweiten Foto sind der gesamte Inhalt des Flash Lube Electronic Sets zu sehen. Auf dem dritten und vierten Foto der Flash Lube Tank. Das fünfte Bild zeigt das Steuergerät. Deutlich ist im oberen Teil der Einstellknopf für den Motortyp erkennbar. Hiermit wird die Menge einmalig eingestellt, welche eingespritzt werden soll. Zusätzlich gibt es noch eine einzelne Leuchtdiode, welche irgendwo am Armaturenbrett befestigt werden kann. Diese zeigt an, wenn der Tank leer ist. Leider leuchtet sie erst, wenn der Tank wirklich leer ist und nicht schon etwas früher.
Bedienungsanleitung des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Deckel des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Inhalt des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Inhalt des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Behälter des FlashLube Electronic Valve Saver Kits mit Füllstandsanzeige Steuergerät des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Behäter des FlashLube Electronic Valve Saver Kits Zurück zu Fahren mit Autogas Weiter zum Erfahrungsbericht Teil 2
Behälter mit Flash Lube Vorderseite Behälter mit Flash Lube Rückseite Flash Lube im Glas Flash Lube hat die Konsistenz wie Öl Eingebautes manuelles Flash Lube Kit mit Tropfer Anschluss des Flash Lube Kits